Eine traumhafte Rundtour vom beliebten Dorf Las Tricias durch zahlreiche Barrancos in das Bergdorf El Castillo. Zur Zeit der Mandelblüte (Januar/Februar) ist die Tour besonders schön. Das ist eine wundervolle Alternative bzw. Erweiterung zu der oft überlaufenen Tour zu den Höhlen von Buracas.
Übersicht
| Region | Nordwesten, Las Tricias (Puntagorda) |
| Strecke | 10,6 km |
| Schwierigkeit | mittel-schwierig (ein steiler Anstieg durch unwegsames Gelände) |
| Anstieg | 543 m |
| Zeitbedarf | 5 Stunden, davon gut 4 Stunden Gehzeit |
| Anforderung | Gute Kondition, festes Schuhwerk, Trittsicherheit |
| Download GPX Track | Runde Las Tricias – El Castillo: GPX-Track |
| Alternative | Höhlen von Buracas besuchen |
Übersicht Track

Nützliche Hinweise
Wetterlage
In einigen Teilabschnitten musst Du mit Steinschlag rechnen und einzelne Passagen sind bei Nässe rutschig. Gehe diesen Trail daher bitte nur bei schönem Wetter und nicht in den folgenden Tagen nach heftigen Regenfällen.
Einzelne Passagen sind ohne Schatten. Bei Sommer-Calima herrscht oben in den Bergen teilweise große Hitze, weswegen die Tour dann nicht empfehlenswert ist. Oft ist dann ohnehin das gesamte Wanderwegnetz wegen Waldbrandgefahr gesperrt.
Parkplatz
Las Tricias wird in den letzten Jahren mehr und mehr frequentiert, so dass die verfügbaren Parkplätze häufig schnell belegt sind. Frühes Erscheinen sichert auch hier die besten Plätze 😉
Startpunkt
Wenn Du von Puntagorda die LP-114 nach Las Tricias hinein fährst, findest Du kurz nach der Kirche auf der rechten Seite einen Parkplatz (im unteren Bereich mit Solar-Panelen auf dem Dach). Hier parkst Du am besten Dein Auto: N 28° 46.864′, W 017° 57.796′ (Google Maps Link).

Wegbeschreibung
Der ursprünglich mal gut zu gehende Weg links neben der Touristen-Info führte über Privatgelände und wurde aufgrund des starken Besucher-Andrangs offenbar unzugänglich gemacht. Daher gehst Du die Straße ca. 700 Meter bergab, bis links der rot markierte Camino Real de la Costa (GR-130) abzweigt. Diesem folgst Du ein kurzes Stück Richtung Puntagorda. Hier gibt es auffällig viele Hähne, die sich erstaunlicher Weise gut vertragen.

Am Ende der Häuser, die Du oben im Bild siehst, verlässt Du den Küstenwanderweg direkt wieder nach rechts (s. unten im Bild).

Der kleine Pfad bringt Dich direkt an den Rand des eindrucksvollen Barranco Izcagua. Auf der gegenüberliegenden Seite kann Du die Markthalle von Puntagorda sehen und auch die Zipline an der Du ein Stück über den Barranco sausen kannst.

Am Ende bringt Dich dieser Weg wieder auf die asphaltierte Straße, der Du nach links folgst, bis Du wieder auf den rot markierten GR-130 trifft. Dieses Mal geht es allerdings in Richtung Santo Domingo.

Dieser Teil des Weges ist dann auch mit der Standard-Runde (Las Tricias – Buracas) identisch. Auf diesem Teil kannst Du im Januar/Februar bereits viele Mandelblüten bestaunen.

Auch an einigen großen Drachenbäumen kommst Du auf dem Weg nach unten vorbei.

Die Blütenpracht von Las Tricias ist ebenfalls legendär, daher ist dieser Trail auch sehr frequentiert.

Bei dem nachstehend im Bild gezeigten Wegweiser teilt sich der GR-130 für ein Stück. Der eigentliche Trails führt jetzt rechts in den kleinen Pfad. Falls Du noch nie an den Höhlen von Buracas warst, solltest Du allerdings dem Weg geradeaus folgen. Diese führt an den Höhlen von Buracas vorbei und trifft anschließend wieder auf den ursprünglichen GR-130. Der Umweg beträgt ca. 200 Meter Strecke und ca. 65 Meter im Anstieg. Siehe auch Las Tricias – Buracas.

Der weitere Weg führt um einen ersten kleinen Barranco herum und an einem wunderschön gelegenen Haus vorbei.

Du erreichst wenig später eine kleine Betonstraße, auf der Du ein paar Meter links (bergab) den weiteren Verlauf der GR-130 findest.

Der weitere Weg führt Höhe haltend um einen üppig bewachsenen Barranco herum, auch hier sind verstreut immer wieder einzelne Häuser zu sehen.

Nachdem Du den Barranco umrundet hast, zweigt links der Weg ab, der zu den Höhlen nach Buracas führt. Hier kommst Du also wieder raus, wenn Du die Höhlen besucht hast.

Der Weg trifft wenig später auf die LP-114 (zwischen Las Tricias und Santo Domingo de Garafia). Der Wanderweg verlauft jetzt ein Stück auf der Straße, sei bitte entsprechend vorsichtig, denn die Straße wird etwas häufiger befahren.

Nach ca. 450 Metern zweigt eine Piste nach rechts oben ab, die nicht weiter beschildert ist. Der weitere Weg führt Dich an einzelnen in der Landschaft verstreuten Häusern entlang. Es geht stetig bergauf durch eine landwirtschaftlich extensiv genutzte Region.

Die Piste führt stetig bergan und kommst an einem großen Wasser-Basin mit kristallklarem Wasser vorbei.


An der Stelle unten im Bild führt die Piste nach links auf ein Privatgelände. Hier musst Du den schmalen Pfad nach rechts nehmen, der kurz darauf steil in etwas unwegsamen Gelände steil bergan führt. Das ist der am schlechtesten zu gehende Teil der Runde, also sei hier besonders vorsichtig.

Nach einem steilen Anstieg kommst Du wieder auf einer betonierten Straße raus, der Du weiter nach oben folgst. Kurze Zeit später erreichst Du das kleine Bergdorf El Castillo. Das traumhaft gelegene „Restaurante Azul“ hat leider offenbar dauerhaft geschlossen.

Den höchsten Punkt der Runde hast Du hiermit erreicht. Du folgst der Straße noch ein kleines Stück und nimmst dann die Straße nach rechts, die Dich wieder bergab führt. Nach einer Rechtskurve folgst Du der Piste (siehe Bild unten) nach links.

Auch diese Piste endet irgendwann auf einem Privatgrundstück, daher folgst Du dem kleinen Pfad, der links wieder etwas bergan führt (siehe Bild).

Der Weg führt Dich ein Stück durch den Wald und dann einen steilen Pfad in den schmalen und tiefen Barranco Las Mederas hinab.

Auf der anderen Seite musst Du natürlich wieder ein Stück hoch, aber dann sind auch bald schon wieder die Häuser von Las Tricias zu sehen.

Kurz vor dem Ziel kannst Du noch eine Rast unter einem Drachenbaum machen, der Ausblick ist ein Traum.

La Palma wäre nicht La Palma, wenn nicht kurz vor dem Ziel noch ein Barranco den Weg versperren würde. Dieses Mal ist es aber nur ein ganz kleiner, der dazu noch üppig bewachsen ist.

Dafür kommst Du dann aber direkt neben dem Parkplatz wieder auf der Straße an. Wenn Du Glück hast, findest Du noch einen Platz im „Restaurant / Café Camu Camu“ auf dem Dorfplatz gegenüber der Kirche – hier gibt es leckeres Essen aber auch Kaffee und Kuchen.
